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Südafrika.

Alles Wissenswerte für das Land am Kap.

Zeitzone

In der mitteleuropäischen Sommerzeit haben Deutschland und Südafrika die gleiche Zeit. Während unseres Winters (Normalzeit) ist uns Südafrika eine Stunde voraus (12:00 Uhr in Kapstadt = 11:00 Uhr in Berlin).

Sprachen

Seit dem Ende der Apartheid wurden mit Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa insgesamt 11 Sprachen offiziell anerkannt. Mit Englisch kommen Sie überall gut durch. Deutsch wird vereinzelt – insbesondere im Raum Kapstadt – verstanden. Wenn Sie Südafrika eigenständig entdecken wollen, empfehlen wir Ihnen, mindestens über englische Grundkenntnisse zu verfügen.

Reisen im Land

Der öffentliche Nah- und Fernverkehr ist mit dem Europas nicht vergleichbar. Es gibt kaum Personenzüge, die zwischen den Städten fahren. In den Gebieten Gauteng (Johannesburg und Pretoria) und Kapstadt gibt es ein System von Nahverkehrszügen, von deren Nutzung wir aber dringend abraten. Der Gautrain, Südafrikas erster Hochgeschwindigkeitszug, verkehrt zwischen Johannesburg und dem internationalen Flughafen O.R. Tambo, sowie nach Pretoria. Die Nutzung gilt als sicher und empfehlenswert. Taxen gibt es in den Städten. Sie müssen im Allgemeinen geordert werden oder Sie können an Taxiständen einsteigen. Häufig besser (aber auch etwas teurer), sind private Transferbetreiber, die beispielsweise auch durch Ihr Hotel gerufen werden können. Auch der Fahrdienstleister Uber ist stark vertreten und wird gerne und häufig benutzt. In allen Fällen sollten Sie sich vor Ort nach den besten lokalen Lösungen erkundigen.

Autofahren

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßensystem in Südafrika ist prinzipiell gut ausgebaut. Etwa ein Drittel aller Straßen sind asphaltiert, darunter alle Hauptstraßen. Touristisch genutzte Routen sind, abgesehen von Nationalparks und Game Reserves, fast alle geteert, so dass ein Vierradantrieb im Allgemeinen nicht erforderlich ist. Es empfiehlt sich aber, als Mietwagen ein robusteres Fahrzeug zu wählen (z. B. ein 2x4 Geländewagen oder einen SUV). Das Autofahren wird so definitiv entspannter und Sie müssen auch als Fahrer nicht immer nur auf die Fahrbahnbeschaffenheit vor Ihnen starren. Auf einigen Strecken gibt es Probleme mit Schlaglöchern („Potholes“). Hier sollten Sie äußerst vorsichtig fahren, insbesondere bei Regen. 

Es gibt in Südafrika unterschiedlichste Straßentypen, das geht von zehnspurigen Autobahnen bis hin zu Feldwegen, die über eine offizielle Nummer verfügen. Die Nationalstraßen (N) sind in den urbanen Regionen häufig als mehrspurige Autobahnen ausgebaut, in ländlichen Zonen aber häufig auch nur zweispurig, analog unserer Bundesstraßen. Ihr Zustand ist im Allgemeinen sehr gut. In einigen Regionen sind sie mautpflichtig („Toll Road“ – T). In städtischen Gebieten gibt es viele Tankstellen, die häufig 24 Stunden geöffnet haben und auch Kreditkarten akzeptieren. In den ländlichen Regionen wird dieses Netz deutlich dünner und Sie sollten auf Ihren Benzinstand achten und lieber früher nachtanken als Sie es vielleicht gewohnt sind. Hier haben die Tankstellen oft eingeschränkte Öffnungszeiten und häufig müssen Sie bar zahlen. Getankt wird meist durch das Personal, das oft auch noch Scheiben putzt und bei Bedarf Luftdruck und Öl kontrolliert. Über ein paar Randmünzen freut sich der Tankwart sehr.

Sie sollten Ihre Routen so planen, dass Sie Ihr Etappenziel noch bei Helligkeit erreichen. Von Nachtfahrten raten wir ab. Die Straßen und Fahrzeuge sind häufig schlecht beleuchtet und Weide- und Wildtiere laufen oft auf den Straßen umher. Ebenso sollten Sie es vermeiden, durch Townships zu fahren und Anhalter mitzunehmen. Es gibt wie in einigen anderen Ländern keine rechts-vor-links-Vorfahrt Regel. Beliebt sind 4-way-Stop-Kreuzungen. Alle ankommenden Fahrzeuge halten an und fahren in der Reihenfolge Ihrer Ankunft wieder los. Das funktioniert wunderbar!

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen – wenn nicht anders ausgezeichnet – bei 60 km/h innerorts, 100km/h auf Landstraßen und 120 km/h auf Autobahnen und gekennzeichneten Nationalstraßen. Radarfallen und -kontrollen gibt es häufig, bitte halten Sie sich unbedingt an die Begrenzungen. Sollten Sie doch einmal angehalten und aufgefordert werden, einen Strafzettel direkt bar zu bezahlen, tun Sie dieses nicht. Die Polizei ist nicht befugt, Bargeld anzunehmen, bzw. eine sofortige Zahlung zu verlangen. Bestehen Sie darauf, ein offizielles Ticket ('Section 56 Notice') ausgehändigt zu bekommen, dass Sie auf unterschiedlichste und einfache Weise in der Regel innerhalb von 30 Tagen zahlen können.

Unsere Empfehlung ist es, einen internationalen Führerschein mitzuführen - so sind Sie immer auf der sicheren Seite!

Trinkgeld

Wie überall auf der Welt, freuen sich viele Menschen, die Ihnen eine Dienstleistung erbracht haben, über etwas Trinkgeld. Im Folgenden haben wir versucht, eine kleine Empfehlung zu erstellen, sie kann aber natürlich nur als Anhaltspunkt dienen und hängt sehr von der jeweiligen Situation ab. Es empfiehlt sich immer, ein paar Münzen bzw. kleine Scheine (10R) in der Hosentasche zu haben, die Sie dann bei Bedarf schnell zur Hand haben, ohne gleich das ganze Portemonnaie zücken zu müssen. Im Restaurant sind 10% üblich. Bei besonders gutem Service kann es auch ein bisschen mehr sein, bei schlechtem Service entsprechend weniger. Beim Tanken sollten Sie dem Tankwart 2-3 Rand geben, wenn auch noch Scheiben geputzt wurden oder Luft- und Ölstand geprüft wurden, ruhig etwas mehr. Bei Parkplatzwächtern kann das Trinkgeld nach Dauer etwas variieren. Bei kurzen Stopps (bis ca. 1 Stunde) 2-3 Rand, bei längerem stehen bzw. gutem Service inklusive Ein- und Ausweisung, etc. 3-5 Rand. In Hotels sollten Sie Gepäckträgern 5 Rand geben. Alle weiteren Trinkgelder werden üblicherweise gesammelt in eine Box getan. Zimmermädchen bekommen hieraus üblicherweise ihr Trinkgeld. Je nach Kategorie sollten Sie 30 bis 70 Rand einplanen. Natürlich können Sie auch Mitarbeitern, die Ihnen ganz besonders behilflich waren, jederzeit einen kleinen Schein zustecken. Auf Safaris gibt es meistens lokale Empfehlungen. Hier ist es oft üblich, Ihren persönlichen Fahrer gesondert mit einem Trinkgeld zu belohnen, alle anderen Mitarbeiter bekommen gesammelt ihren Anteil. Je nach Qualität der Leistung können Sie sich grob an 80 – 120 Rand pro Tag orientieren, jeweils für den Ranger und für die Gemeinschaft.

Elektrizität

Die elektrische Spannung in Südafrika beträgt wie bei uns 220/230 V, Sie können alle Ihre elektrischen Geräte benutzen. Für Steckdosen benötigen Sie den dreipoligen Netzsteckertyp „M“, der selten in Reisesteckersets enthalten ist. Sie können Adapter in entsprechenden Fachgeschäften in Deutschland oder viel günstiger überall vor Ort erwerben. Haben Sie viele Geräte anzuschließen, empfiehlt sich die Mitnahme eines deutschen Mehrfachsteckers/Steckdosenleiste. So benötigen Sie nur einen Adapter und Sie können dennoch viele Geräte geleichzeitig laden oder nutzen.

geld

Die offizielle Währung in Südafrika ist der Rand. 1 Rand entspricht 100 Cent und hat als Währungssymbol ein "R", Internationaler Code ist "ZAR". Das Zahlen mit Kreditkarten (MasterCard und Visa) ist mittlerweile weit verbreitet und wird auch für Kleinbeträge gern benutzt. In ländlichen Regionen und auf Märkten müssen Sie im Allgemeinen mit Bargeld zahlen. Dieses können Sie in Geldwechselstuben, bei Banken oder am einfachsten an Geldautomaten bekommen. Reiseschecks werden zwar in Banken und Geldwechselstuben weitgehend akzeptiert, aber es fallen meist hohe Gebühren an. An den meisten Geldautomaten („ATM“) erhalten Sie mit Ihrer Maestro-Karte bzw. Ihrer Kreditkarte Bargeld. Die Gebühren erfragen Sie bitte bei Ihrem Kreditinstitut. Am internationalen Flughafen O.R Tambo in Johannesburg gibt es eine Vielzahl von Wechselstuben im bzw. hinter dem direkten Ankunftsbereich. Etwas weiter gibt es aber auch viele Geldautomaten.

Freizeit

In Südafrika gibt es Freizeitangebote für alle Altersklassen. Sportlich Reisende können beispielsweise auswählen unter Abseiling, Angeln, Ballonfahrten, Bootsfahrten, Schnorcheln, Tauchen, Windsurfen, Wellenreiten, Kayaken, Paragliding, Walbeobachtung, Hai-Käfigtauchen, Wildwasserrafting, Tierbeobachtungen, Quad-Biking, Rundflüge in Kleinflugzeugen und Hubschraubern und natürlich Golfen. Für Kulturinteressierte gibt es eine Vielzahl von Museen, Musikveranstaltungen, Theatervorstellungen, historischen Stätten, Veranstaltungen lokaler Stämme und vielem mehr.

Einreise

Zur touristischen Einreise nach Südafrika für maximal 90 Tage benötigen Sie als deutscher Staatsangehöriger einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über Ihr Rückreisedatum gültig ist und mindestens noch zwei freie Seiten enthält, sowie ein gültiges Rückflugticket. Für mitreisende Kinder ist ebenfalls ein eigener Reisepass wie oben beschrieben vonnöten. Weiterhin benötigen Sie bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde bzw. die originale Geburtsurkunde mit einer beglaubigten Übersetzung ins Englische. Reisen Sie mit minderjährigen Kindern, die nicht Ihre eigenen sind, gelten noch weitere Restriktionen und Anforderungen. Für weitere Informationen hierzu kontaktieren Sie bitte unbedingt das zuständige Konsulat, siehe auch " www.suedafrika.org". Ist Ihr Reisezweck ein anderer als ein reiner touristischer Besuch, ist u. U. ein Visum nötig. Bitte auch hier unbedingt das Konsulat kontaktieren.

Gesundheit

Zur aktuellen Gesundheitslage und Ihrer persönlichen Situation kontaktieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt. Grundsätzlich ist die medizinische Versorgung in Südafrika gut. Private Krankenhäuser in den Städten verfügen im Allgemeinen über europäischen Standard. In staatlichen Krankenhäusern und in ländlichen Regionen ist die Lage anders. Wir empfehlen Ihnen dringend, eine Reisekrankenversicherung und Rückholversicherung abzuschließen. Impfungen sind bei direkter Einreise aus Europa (bzw. einem Nicht-Gelbfiebergebiet) nicht vorgeschrieben. Der übliche Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A ist aber durchaus sinnvoll. Malaria gibt es in Südafrika nur in einigen Regionen und auch dort abhängig vom Reisezeitraum unterschiedlich stark. Prinzipiell gelten die Regionen um den Krugerpark und die Nordostküste Kwazulu-Natals als gefährdet. Bitte kontaktieren Sie auch hierzu Ihren Arzt. Achten Sie zudem bitte auch unbedingt auf einen zuverlässigen Sonnenschutz. Auch an vermeintlich bewölkten Tagen kann es zu starken Sonnenbränden kommen.

Klima

Südafrika hat aufgrund seiner Größe je nach Region ein sehr unterschiedliches Klima und somit auch sehr differenzierende Vegetationszonen. Von subtropischen Regenwäldern im Osten bis hin zu extremer Wüste an der Grenze zu Namibia ist alles vertreten. Grundsätzlich sind die Jahreszeiten denen Europas entgegengesetzt, das heißt ist bei uns Winter, herrscht in Südafrika Sommer. Wie wirkt sich das auf die einzelnen Regionen aus und was sind die besten Reisezeiten?

Johannesburg liegt rund 1750m über dem Meer und hat ganzjährig ein durchaus angenehmes Klima. Im lokalen Sommer wird es nie zu heiß, nachmittags ist aber regelmäßig mit heftigen Gewittern zu rechnen, die starke Niederschläge bringen können. Anschließend kommt meistens die Sonne wieder raus. Im Winter ist es meistens sonnig mit Tagestemperaturen bis 23°C. Nachts kühlt es deutlich ab, auch bis unter 0°C. Regen fällt in dieser Jahreszeit fast nie. Die Gegend um Pretoria liegt etwas flacher, die Temperaturen liegen daher in der Regel etwas höher.

Kapstadt wird durch den kalten Benguela Strom beeinflusst und es ist hier kühler als in großen Teilen Südafrikas. Das Klima ist mediterran mit Sommertemperaturen um die 25°-30°C, es regnet selten. Im Winter gibt es häufiger Niederschläge, aber auch viele sehr schöne, warme und trockene Tage. Die Temperatur sinkt selten unter 10°C, allerdings kann es mitunter sehr windig sein.

Die Gartenroute liegt im Übergangsbereich der Sommer- und Winterregengebiete. Insgesamt ist es hier durch den Agulhas Strom wärmer als in Kapstadt. Es gibt ganzjährig Regen und die Winter sind mild. Am schönsten ist diese Region zwischen September und Ende April.

Weiter im Osten in Kwa-Zulu Natal wird das Klima subtropisch: Im Sommer herrscht hohe Luftfeuchtigkeit und bei 30°C wird es schwül. Sie müssen jederzeit mit tropischen Gewittergüssen rechnen – aber es gibt auch viele trockene Tage. Die Winter sind sehr mild und trockener.

Im Lowveld um den Kruger National Park ist das Klima ebenfalls subtropisch. Hier können die Temperaturen im schwül-heißen Sommer bis zu 40°C erreichen. Angenehmer sind die Wintermonate von Juni bis August, die in der Regel trocken sind. Früh morgens auf dem Game Drive kann es durchaus noch ziemlich frisch sein. Für Tierbeobachtungen ist dieses die beste Zeit, da die Büsche und Bäume kahl sind und die Tiere sich verstärkt an Wasserstellen aufhalten.

An der Panorama Route entlang des Escarpments, dem Randgebirge im Übergang von Lowveld zum Highveld, sind die Winter überwiegend trocken mit Temperaturen bis 25°C, im Sommer ist es heißer und es kommt zu starken Gewittern. Ideal ist der Besuch von Mai bis September, allerdings nimmt das Wasser in den vielen spektakulären Wasserfällen zum Ende des Winters hin stark ab. Diese sind im Sommer am schönsten.

In den Drakensbergen und dem Highveld herrschen gemäßigte Temperaturen und analog zum Wetter um Johannesburg ist es hier im Winter eher trocken mit sommerlichen Gewittergüssen. In höheren Lagen kann auch durchaus mal Schnee fallen. Im Frühling zwischen September und November blüht es hier wunderbar.

Das Kalahari Becken besteht aus Wüste mit sehr heißen Sommern – über 40°C sind möglich – und gelegentlichen Regengüssen. Im Winter sind die Temperaturen angenehmer und die Beobachtung von Tieren wird einfacher, da sie sich vermehrt um die Wasserlöcher sammeln.

Versicherungen

Es wird dringend geraten, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückführung ins Heimatland abdeckt. Wir bieten Ihnen über unseren Partner TravelSecure.de entsprechende Versicherungen an.

Sicherheit

Das in Südafrika Probleme mit Kriminalität bestehen, ist hinlänglich bekannt. Wenn Sie sich aber an einige Regeln halten, vermindert sich das Risiko drastisch. Über die aktuelle Situation informiert das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite (www.auswaertiges-amt.de) und wir empfehlen Ihnen dringend, sich hier vor der Abreise zu informieren. Grundsätzlich sollten Sie die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt nach Geschäftsschluss, an Sonntagen und nach Sonnenuntergang meiden. Townships sollten Sie nur im Rahmen einer organisierten Tour besuchen. Sind Sie mit Ihrem Mietwagen unterwegs, achten Sie insbesondere an Kreuzungen auf geschlossene Fenster und verriegelte Türen. Natürlich dürfen Sie Wertsachen nie offen liegen lassen (auch während der Fahrt nicht). Fahren Sie außerdem nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht mehr über Land. Es versteht sich von selbst, dass Sie in der Öffentlichkeit auf Schmuck verzichten sollten und auch teure Kameras nicht zur Schau stellen sollten. Haben Sie sich Bargeld vom Automaten und Schalter besorgt, stecken Sie es bitte sofort ein.

Flora & Fauna

In Südafrika gibt es mehr als 20.000 verschiedene Pflanzen. Diese machen die Region zu einer der pflanzenreichsten Gebiete der Erde. Allein in der Fynbos (Kap-Flora)-Region bei Kapstadt findet man mehr als 9000 Arten – einer der ökologisch vielfältigsten Flecken der Erde. In der Fynbos-Region sind am besten die wundervollen Zuckerbüsche bekannt, besser geläufig als ‚Protea‘. Hiervon gibt es mehr als 100 Arten, die als immergrüne Sträucher (teilweise sogar kleine Bäume) Höhen von bis zu 10 m erreichen können. Weite Teile des Landes sind mit Gräsern, Büschen und Akazien bewachsen. Je weiter Sie nach Norden kommen, desto kahler wird es. Wälder gibt es nur ganz wenige, die meisten bestehen heute leider aus importierten Kiefern, Fichten und Eukalyptus und dienen der Forstwirtschaft und sind reine Monokultur. Im Namaqualand, nord-westlich von Kapstadt, wachsen viele wasserspeichernde Pflanzen wie die Aloe und Euphorbia. Nach den ersten Regenfällen, meistens im August, besteht der gesamte Abschnitt aus blühenden Teppichen. Dieses spektakuläre Blühen währt leider nur kurz. In der Kalahari dominieren Gras- und Dornsavannen und der Bewuchs ist sehr spärlich. Südafrika verfügt mit mehr als 300 Säugetierarten, 500 Vogelarten und über 100 Reptilienarten über eine sehr artenreiche Tierwelt. Dazu gehören mit dem Elefanten als größtem Landtier, der Giraffe als dem höchsten und dem Geparden als schnellstem Landtier einige Superlative. Heimisch sind die ‚Big Five‘, benannt nach den unter Jägern einst am meisten gefürchteten Tieren: Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel. Im Meer kommt eine Vielzahl weiterer Tiere hinzu, von Walen und Delfinen, über vielfältige Robbenarten bis hin zu einer großen Haipopulation. Beobachten können Sie die artenreiche Tierwelt in einer Vielzahl von kleinen und großen Wildschutzgebieten (Game- oder Nature Reserves) und in den National Parks.

Hinweis

Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der hier gegebenen Informationen geben, und auch keine Haftung für eventuell eintretende Schäden übernehmen. Beschriebene Regelungen sowie die Sicherheitslage können sich jederzeit ändern. Wie schon häufiger empfohlen, raten wir im Zweifelsfall zur Kontaktaufnahme mit Ihrer zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung bzw. Ihres Arztes bei gesundheitlichen Fragen.

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