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Namibia.

Alles Wissenswerte über Namibia.

Zeitzone

Ist in Europa Winter – ist in Namibia Sommer usw. Dem entsprechend sind die Tage kürzer oder länger. Grundsätzlich liegen Mitteleuropa und Namibia in benachbarten Zeitzonen, die sich aber je nach Jahreszeit verändern. Auch in Namibia gibt es Sommer und Winterzeit, deren Umstellung sich aber von der unsrigen unterscheidet. Sommerzeit (Central Africa Time): GMT + 2 Stunden ab dem 1. Sonntag im September bis zum 1. Sonntag im April. Winterzeit (West Africa Time): GMT + 1 Stunde ab dem 1. Sonntag im April bis zum 1. Sonntag im September.

Sprachen

Die offizielle Amtssprache ist Englisch. 80 % der Bevölkerung sprechen Oshiwambo, Otjiherero oder eine andere afrikanische Sprache. Ebenso wird viel Afrikaans und Deutsch gesprochen.

Reisen im Land

Der öffentliche Nahverkehr in Namibia ist auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet und beschränkt sich auf die Hauptverkehrsstraßen zwischen den großen Ballungszentren. Einen innerstädtischen Nahverkehr gibt es nur in Windhoek. Obwohl billig und zuverlässig, ist dies von wenig Nutzen für den Reisenden, da die meisten der touristischen Attraktionen Namibias abseits der ausgetretenen Pfade liegen. Einige private Unternehmen bieten Verbindungen zwischen den Städten Swakopmund, Walvis Bay, Windhoek, Keetmanshoop, bis hin zu den Victoria Falls (Grenzgebiet Zimbabwe und Sambia) und Kapstadt (Südafrika), mit Zwischenstopps in kleineren Orten an. Die staatliche Eisenbahngesellschaft TransNamib nimmt nur eine kleine Rolle im öffentlichen Verkehrswesen ein. Es geht nur langsam voran (meist über Nacht) und Reiseziele sind begrenzt. Eine der möglichen Strecken ist von Windhoek über Swakopmund nach Walvis Bay. Die Fahrt dauert etwa 12 Stunden.

Es gibt große Fluggesellschaften, die nach Windhuk und Swakopmund fliegen. Andere Destinationen sind mit dem Auto oder Charterflug erreichbar.

Autofahren

In Namibia fährt man auf der linken Seite. Die Straßen sind im Allgemeinen in einem recht guten Zustand, wenn gleich auch nur weniger als 15 % asphaltiert sind. Die große Mehrheit der Straßen (‚Pads‘ genannt) sind Schotterpisten oder Sandwege. Wenn gleich Sie für die größeren Straßen kein 4x4 Antrieb benötigen, so empfehlen wir dringend, ein robustes Auto zu mieten. Ein Golf oder ähnliches Fahrzeug ist im Bereich Windhoek okay, darüber hinaus aber ungeeignet für einen freudvollen Selbstfahrer-Urlaub. Leider kommt es in Namibia zu einer recht hohen Zahl von Unfällen, bei denen meistens keine Drittfahrzeuge beteiligt sind, sondern die auf unangemessene Geschwindigkeit zurück zu führen sind. Gerade die Schotterpisten im guten Zustand sind gefährlich, da man hier zu schneller Fahrt neigt. Bleiben Sie immer unter 80 km/h, es können jederzeit Hindernisse auftauchen, Sandverwehungen oder Schlaglöcher auftreten, Tiere oder Menschen über die Straße laufen etc. Grundsätzlich entsprechen die Verkehrsregeln unseren in Europa. Es gibt wie in einigen anderen Ländern keine rechts-vor-links-Vorfahrt Regel. Beliebt sind 4-way-Stop-Kreuzungen. Alle ankommenden Fahrzeuge halten an und fahren in der Reihenfolge ihrer Ankunft wieder los. Das funktioniert wunderbar! Das Tempolimit auf den geteerten Nationalstraßen beträgt maximal 120 km/h, häufig aber auch weniger. Es wird jedoch generell dazu geraten, nicht schneller als maximal 100 km/h zu fahren – auch kann es sein, dass Ihr Vermieter eine Maximal-Geschwindigkeit vorschreibt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung in Städten und geschlossenen Ortschaften beträgt 60 km/h, soweit nicht anders ausgeschildert. Sie sollten Ihre Routen so planen, dass Sie Ihr Etappenziel noch bei Helligkeit erreichen. Von Nachtfahrten raten wir ab. Die Straßen und Fahrzeuge sind häufig schlecht beleuchtet und Weide- und Wildtiere laufen oft auf den Straßen umher. Ebenso sollten Sie es vermeiden, durch Townships zu fahren und Anhalter mitzunehmen. Unsere Empfehlung ist es, einen internationalen Führerschein mitzuführen - so sind Sie immer auf der sicheren Seite!

Bitte beachten Sie zudem, dass in Namibia oft eine schlechte Mobilfunkabdeckung außerhalb der Hauptstädte besteht und die Tankstellen, die nur Bargeld akzeptieren, weit auseinander liegen. So sollte eine gute Vorausplanung gemacht werden.

In städtischen Gebieten gibt es viele Tankstellen, die häufig 24 Stunden geöffnet haben und auch Kreditkarten akzeptieren. In den ländlichen Regionen wird dieses Netz deutlich dünner und Sie sollten auf Ihren Benzinstand achten und lieber früher nachtanken als Sie es vielleicht gewohnt sind. Hier haben die Tankstellen oft eingeschränkte Öffnungszeiten und häufig müssen Sie bar zahlen. Getankt wird meist durch das Personal, das oft auch noch Scheiben putzt und bei Bedarf Luftdruck und Öl kontrolliert. Über ein paar Cent Trinkgeld freut sich der Tankwart sehr.

Trinkgeld

Wie überall auf der Welt, freuen sich viele Menschen, die Ihnen eine Dienstleistung erbracht haben, über etwas Trinkgeld. Im Folgenden haben wir versucht, eine kleine Empfehlung zu erstellen, sie kann aber natürlich nur als Anhaltspunkt dienen und es hängt sehr von der jeweiligen Situation ab. Es empfiehlt sich immer, ein paar Münzen bzw. kleine Scheine (10 Namibia Dollar) in der Hosentasche zu haben, die Sie dann bei Bedarf schnell zur Hand haben, ohne gleich das ganze Portemonnaie zücken zu müssen. Im Restaurant sind 5 %–10 % üblich. Bei besonders gutem Service kann es auch ein bisschen mehr sein, bei schlechtem Service entsprechend weniger. Beim Tanken sollten Sie dem Tankwart 2–3 Namibia Dollar geben, wenn auch noch Scheiben geputzt wurden oder Luft- und Ölstand geprüft wurden, ruhig etwas mehr. Bei Parkplatzwächtern kann das Trinkgeld nach Parkdauer etwas variieren. Bei kurzen Stopps (bis ca. 1 Stunde) 2–3 Namibia Dollar, bei längerem stehen bzw. gutem Service inklusive Ein- und Ausweisung, etc. bis zu 10 Namibia Dollar. In Hotels sollten Sie Gepäckträgern 5 Namibia Dollar geben. Alle weiteren Trinkgelder werden üblicherweise gesammelt in eine Box getan. Zimmermädchen bekommen hieraus üblicherweise ihr Trinkgeld. Je nach Kategorie sollten Sie 50 bis 80 Namibia Dollar einplanen. Natürlich können Sie auch Mitarbeitern, die Ihnen ganz besonders behilflich waren, jederzeit einen kleinen Schein zustecken. Auf Safaris gibt es meistens lokale Empfehlungen. Hier ist es oft üblich, Ihren persönlichen Fahrer gesondert mit einem Trinkgeld zu belohnen, alle anderen Mitarbeiter bekommen gesammelt ihren Anteil. Je nach Qualität der Leistung können Sie sich grob an 80–120 Namibia Dollar pro Tag orientieren, jeweils für den Ranger und für die Gemeinschaft.

Elektrizität

Das Stromnetz ist wie bei uns auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. In Namibia werden 3-polige Stecker (wie in Südafrika) benutzt. Die entsprechenden Zwischenstecker (Adapter) können im Land in jedem größeren Supermarkt oder an vielen Tankstellen gekauft werden. Vielfach werden bei den Unterkünften auch Adapter leihweise angeboten. In größeren Hotels sind oft schon Euro-Norm Steckdosen vorhanden. Manche Gästefarmen und Lodges sind nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und produzieren daher ihren Strom mit Generatoren selbst. Dieser steht u. U. nicht rund um die Uhr mit voller Leistung zur Verfügung. Es reicht aber in der Regel dazu, die Akkus von Kamera, Handy etc. zu laden.

geld

In Namibia zahlen Sie mit dem Namibia Dollar. 1 Namibia Dollar entspricht 100 Cent und hat als Währungssymbol ein "NAD". Die Währung ist an den südafrikanischen Rand gebunden und damit gleich. Ein Namibia Dollar entspricht einem Rand. Sie können überall mit südafrikanischen Scheinen und Münzen bezahlen. Anders herum geht das aber nicht, Namibia Dollar haben keine Gültigkeit in Südafrika. Das Zahlen mit Kreditkarten (MasterCard und Visa) ist mittlerweile weit verbreitet und wird auch für Kleinbeträge gern benutzt. In ländlichen Regionen und auf Märkten müssen Sie im Allgemeinen mit Bargeld zahlen. Dieses können Sie in Geldwechselstuben, bei Banken oder am einfachsten an Geldautomaten bekommen. An den meisten Geldautomaten („ATM“) erhalten Sie mit Ihrer Maestro-Karte bzw. Ihrer Kreditkarte Bargeld. Die Gebühren erfragen Sie bitte bei Ihrem ausstellenden Kreditinstitut. Am Hosea Kutako International Airport Windhoek gibt es im öffentlichen Bereich einige Wechselstuben und Geldautomaten.

Freizeit

In Namibia gibt es Freizeitangebote für alle Altersklassen. Sportlich Reisende können beispielsweise auswählen unter Ballonfahrten, Bootsfahrten, Schnorcheln, Tauchen, Windsurfen, Wellenreiten, Fahrradtouren, Paragliding, Delfinbeobachtung, Tierbeobachtungen, Quad-Biking, Rundflüge in Kleinflugzeugen und Hubschraubern, Golfen und vieles andere mehr.

Einreise

Für Touristen aus Deutschland besteht - sofern ihr Aufenthalt 90 Tage pro Kalenderjahr nicht übersteigt und Sie keine Tätigkeit aufnehmen - keine Visumspflicht. Der Reisepass muss lediglich eine Gültigkeit von sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus haben. Kinder, egal welchen Alters, benötigen eigene Reisedokumente und Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr akzeptiert! Es ist derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder, die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf Weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden, bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Es wird empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung. (Stand dieser Information: November 2017) In allen anderen Fällen ist ein Visum erforderlich, das bei der Botschaft Namibias beantragt werden muss: Botschaft der Republik Namibia, Reichsstraße 17, 14052 Berlin, Tel.: 030 / 25 40 95 0, Fax: 030 / 25 40 95 55, www.namibia-botschaft.de. Ist Ihr Reisezweck ein anderer als ein reiner touristischer Besuch kontaktieren Sie bitte unbedingt im Vorwege das Konsulat. Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage oder Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!

Gesundheit

Die medizinische Versorgung in den Groß- und Kleinstädten ist exzellent, besonders in der Hauptstadt Windhoek. Es gibt mehrere private Kliniken, die einen internationalen Standard haben. Die meisten abseits gelegenen Städte haben ein kleines Krankenhaus oder eine Erste-Hilfe-Ambulanz. Sie alle stehen auf der ersten Seite des örtlichen Telefonbuches unter 'Emergency Services' (Notfalldienste). Ärzte werden in den Orange Pages unter 'Classified Medical Listings' (unterteilt nach medizinischen Fachgebieten) aufgeführt. Alternativ dazu können Sie den Betreiber Ihrer Unterkunft fragen, was er/sie empfiehlt. Da Namibia spärlich bevölkert ist und die Abstände zwischen den Städten und Dörfern groß sind, denken Sie daran, dass man manchmal einen ganzen Tag braucht, um zu einem Arzt oder einem Krankenhaus zu kommen.

Es gibt keine verpflichtenden Impfungen von Reisenden aus Europa. Wenn Sie aus einem Land anreisen, in denen Gelbfieberimpfungen Pflicht sind, ist ein Nachweis der Immunisierung erforderlich. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Ihre Impfungen gegen Polio, Diphterie und Tetanus auffrischen müssen. Es ist auch empfehlenswert Vorsichtsmaßnahmen gegen Hepatitis A und B zu treffen. Da Namibia nicht viele stehende Gewässer hat, ist das Risiko einer Malariaübertragung in den meisten Teilen des Landes minimal, oder auf eine bestimmte Zeit im Jahr begrenzt. Riskante Gebiete sind die Flusswiesen im Norden, Nordwesten und Nordosten. Wenn Sie dorthin reisen möchten, sollten Sie das ganze Jahr über Vorsichtsmaßnahmen treffen. Kaokoveld, Etosha National Park, die Otavi-Berge und der Osten, einschließlich das Bushmanland sind Gebiete mit einem mittleren Risiko. Während der Regenzeit wird unbedingt angeraten, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (November bis April). Das Risiko im Gebiet zwischen Otjiwarongo und Windhoek ist gering. Das bedeutet aber nicht, dass Sie keinen Mückenschutz benutzen sollten. Die Küste, die Namib-Wüste und der Süden gelten als fast risikofrei.

An fast allen Orten ist das Wasser aus dem Hahn ausgezeichnet, obwohl der Geschmack sehr unterschiedlich sein kann. Manchmal möchten Sie sicher Wasser in Flaschen verwenden, um Kaffee oder Tee zu machen. Das Wasser aus den Bohrlöchern der Farmen und Lodges hat normalerweise einen wunderbar reinen Geschmack. Wasser aus stehenden Gewässern sollte allerdings immer abgekocht oder mit Reinigungstabletten behandelt werden.

Klima

Genauso kontrastreich, wie die Geografie Namibias, so abwechslungsreich ist auch das Klima in den jeweils unterschiedlichen Regionen des Landes. Namibia liegt in den Subtropen, es herrscht eine lange Trockenzeit (während unseren Sommers) und eine kurze Regenzeit zwischen November und April. Im Allgemeinen ist es in Namibia sehr trocken und es herrschen angenehme Temperaturen.

An der Atlantikküste kühlt der Benguelastrom die Luft stark ab, was zu regelmäßig dichtem Nebel in Bodennähe führt. Meist kämpft sich die Sonne während der Vormittagsstunden hindurch und löst den Nebel auf, es kann aber auch zu trüben Tagen kommen. Ein paar Kilometer landeinwärts herrscht dann meist wieder blauer Himmel. Die Temperaturen an der Atlantikküste sind im Sommer und Winter angenehm kühl.

Im Westen und der Mitte Namibias wird das Klima durch die Namib Wüste bestimmt. Niederschläge sind hier wirklich selten und es weht ganzjährig ein kräftiger, aber warmer Wind. Im Sommer herrscht in dieser Region ein extremes Klima: Die Temperaturen steigen nicht selten bis auf 40°C und es kann häufiger regnen. Aber auch in den Wintermonaten können hier leicht Temperaturen von rund 25°C erreicht werden. Nachts kann es aber empfindlich kalt werden (vor allem beim Campen).

Tropenklima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit herrscht im Caprivi-Streifen, im äußersten Nordosten des Landes, der einzigen Region Namibias, die regelmäßigen Niederschlägen ausgesetzt ist. Hierdurch existieren hier ein ausgedehntes Flusssystem und ein dicht bewachsener Urwald.

Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr ist Namibia ein Ganzjahresziel. Eine gute Reisezeit sind die Monate April bis Juni. Jetzt sind die Tagestemperaturen nicht zu heiß und in der Nacht fallen die Temperaturen, so dass es angenehm kühl ist.

Auch in den trockenen Wintermonaten von Juli bis Anfang Oktober ist Namibia ein empfehlenswertes Reiseziel. Mit durchschnittlich 20°C ist es noch immer angenehm warm. Nachts können die Temperaturen aber deutlich, manchmal sogar bis zum Gefrierpunkt, absinken. Für Tierbeobachtungen ist diese Jahreszeit aber besonders günstig: Das Land ist ausgetrocknet und die Tiere versammeln sich um die wenigen vorhandenen Wasserlöcher.

In den Sommermonaten von Dezember bis März herrschen extrem heiße Temperaturen. Vor allem in der Namib Wüste klettern die Temperaturen in dieser Zeit häufiger auf 40°C. Zudem können heftige Gewitter und Regenfälle auftreten und Straßen unpassierbar machen. Angenehmer ist es in dieser Zeit in den kühleren Küstenorten wie Swakopmund oder im Zentrum des Landes, dass bedingt durch die Höhenlage, ein angenehmeres Klima hat.

Versicherungen

Es wird dringend geraten, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückführung ins Heimatland abdeckt. Wir bieten Ihnen über unseren Partner TravelSecure.de entsprechende Versicherungen an.

Sicherheit

Wie in anderen afrikanischen Ländern, bestehen auch in Namibia Probleme mit Kriminalität. Aber auch hier gilt, wenn Sie sich an einige Regeln halten, vermindert sich das Risiko drastisch. Über die aktuelle Situation informiert das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite (www.auswaertiges-amt.de) und wir empfehlen Ihnen dringend, sich hier vor der Abreise zu informieren. Grundsätzlich sollten Sie im Zentrum Windhoeks nach Geschäftsschluss, an Sonn- und Feiertagen und nach Sonnenuntergang besondere Vorsicht walten lassen. Townships sollten Sie nur im Rahmen einer organisierten Tour besuchen. Sind Sie mit Ihrem Mietwagen unterwegs, achten Sie insbesondere an Kreuzungen auf geschlossene Fenster und verriegelte Türen. Natürlich dürfen Sie Wertsachen nie offen liegen lassen (auch während der Fahrt nicht). Fahren Sie außerdem nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht mehr über Land.

Flora & Fauna

Trotz der mitunter recht rauen Bedingungen in Namibias einzigartiger Landschaft, existiert eine unglaubliche Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Alle haben sich angepasst und verzaubern durch Fülle und Artenreichtum der Tierwelt: von großen Wildtieren wie Löwen, Leoparden und Geparden, über Elefanten, Nashörnern und Giraffen, und bis hin zu einer Reihe an kleineren Wildtieren wie eine Vielzahl von Antilopen wie dem Oryx, dem Nationaltier Namibias. Besucher sollen diese Tiere aus nächster Nähe erleben können. Dank der Naturschutzbemühungen des Landes und des umfassenden Netzwerks an Nationalparks und Naturschutzgebieten, wird dies eindrucksvoll möglich gemacht. Namibias Geschichte hat von Anfang bis Ende mit seiner Tierwelt zu tun. Sie wird am besten in den vielen Nationalparks und Naturschutzgebieten des Landes erzählt. Hunderte von Säugetierarten streifen hier frei herum, so dass sich zahllose Möglichkeiten ergeben, die Wildtiere in den unterschiedlichen Landschaften zu entdecken. Im Etosha National Park konzentrieren sich rund um die Wasserstellen Herden von Zebras, Streifengnus, Springböcken, Oryx-Antilopen, sowie Kuhantilopen, Bergzebras, Löwen, Geparden, Leoparden, Elefanten und Nashörnern. Ihre Silhouetten heben sich majestätisch vom strahlend weißen Hintergrund der riesigen Salzpfanne ab. Diese dienten als Brutstätte für unzählige Flamingos und ist zugleich Heimat von 35 unterschiedlichen Raubvogelarten, wie dem Ohrengeier und Kappengeier. Auf dem Waterberg-Plateau werden gefährdete Tierarten wie unterschiedliche Antilopen- und Büffelarten sowie das Breitmaulnashorn geschützt. Cape Cross an der Skelettküste ist eines der größten Seehundschutzgebiete der Welt. In der üppigen Kavango & Zambezi Region finden sich exotische Gabelracken, Pygmäengänse und Blaustirn-Blatthühner. In den Wüstenregionen findet man riesige Nester in Bäumen und auf Telefonmästen – es sind die Wohnstätten des Siedelwebers. Aufgrund der regionalen Klimaunterschiede innerhalb des Landes, besitzt Namibia eine große Vielfalt an Pflanzenarten – von der Wüsten- und Halbwüstenvegetation bis hin zu einer subtropischen Pflanzenwelt. Besonders hervorhebenswert sind der Kokerboom oder Köcherbaum und die Welwitschia-Pflanze, eine der ältesten, bekannten Pflanzen überhaupt. Sie ist an die Wüste angepasst und nimmt die Feuchtigkeit aus dem Nebel über ihre spezielle Blattstruktur auf. Sie wächst flach auf dem Boden und bildet nur zwei Blätter an ihrem dicken Stamm aus. Diese Blätter wachsen im langen Leben der Pflanze stetig weiter. Ihr Alter ist schwer zu bestimmen, man nimmt jedoch an, dass sie bis zu 1500 Jahre oder älter werden kann.

Hinweis

Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der hier gegebenen Informationen geben, und auch keine Haftung für eventuell eintretende Schäden übernehmen. Beschriebene Regelungen sowie die Sicherheitslage können sich jederzeit ändern. Wie schon häufiger empfohlen, raten wir im Zweifelsfall zur Kontaktaufnahme mit Ihrer zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung bzw. Ihres Arztes bei gesundheitlichen Fragen.

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